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Balder Blog

Der Jüdische Brigade
Mord und Rache - Deutschland 1945

 

Shalom Gilad war im Sommer 1945 im Restreich unterwegs: “Wir trugen die Uniform der britischen Militärpolizei. Klaus, unser blauäugiger ‘Arier’, führte die Gespräche, da er als einziger von uns fließend Englisch sprach. Er klopfte an die Haustür und fragte, ob Herr Soundso hier wohne. Er habe sofort zu einer Vernehmung auf die Kommandantur mitzukommen. Wir hatten einen Lastwagen mit Plane. In dem Moment, als das arglose Opfer auf die Ladefläche klettern wollte und seinen Kopf durch die Plane steckte, nahm ihn unser Mann in den Schwitzkasten, riß ihn nach vorne und ließ sich mit ihm fallen. Diese Methode reichte aus, um das Opfer zu erdrosseln oder ihm das Genick zu brechen. Und so starben viele, ohne einen Laut von sich zu geben.”

 
 

Morris Venezia - Jüdisch
Ermordete Mitgefangene

 

Morris Venezia, ein Griechischer Jude gestattet Mord auf Mitgefangene

Grund: Er war Deutscher!

Er bot mich Zigaretten an damit er sich auf meinen Platz setzen dürfte.

Ich sagte ja, und er gab mich zwei drei Zigaretten. Ich stand auf und er setzte sich. Ich rauchte auf und sagte nach zehn Minuten steh auf'. Einige Kumpels und ich setzten uns auf ihn. Nach einer Stunde war er erstickt. Wir warfen ihn aus dem Wagon. Ich war darüber eigentlich glücklich, denn die deutschen hatten meine Familie, 30 - 40 Menschen getötet. Was war da schon ein deutscher? Pfft. Von der BBC Dokumentar 'Auschwitz'

 
  Morris Venezia gesteht Mord
  Morris Venezia -Ermordete Mitgefangene
  Was war denn schon ein deutscher?
   
 
  Israelischer IDF-Offizier genießt sadistisches demütigen und Arsch ficken von deutschen Mädchen: 'Im Namen der sechs Millionen Toten'. Download

Auch Zeev Keren war damals auf der Jagd nach Deutschen. Hatten er und seine Freunde ein Opfer ausgesucht, wurde rasch gehandelt: “Wir gingen an einen zuvor ausgewählten Platz im Wald. Ich legte meine Hände um seinen Hals, drückte zu. Er tat noch einige Atemzüge, und dann war es aus. Anschließend sorgten wir dafür, daß man seine Leiche nicht fand.”

Shalom Gilad und Zeev Keren – nur zwei Namen unter vielen – gehörten jüdischen Banden an, die nach der Kapitulation der Wehrmacht Hunderte, möglicherweise Tausende von Deutschen umbrachten.

Sam Halevi, Mitglied der 1944 von den Briten aufgestellten “Jewish Brigade”, berichtet: “Wenn wir mit dem Lastwagen auf der Landstraße unterwegs waren, überholten wir häufig Radfahrer. Allein der Anblick eines Deutschen erweckte in uns den Wunsch nach Rache. Wir fuhren dicht an den Radfahrer heran, gaben Gas und rissen die Wagentür auf. Dabei wurde der Mann vom Rad geschleudert und überrollt.”

Deutsche Soldaten, die sich ergeben hatten, wurden kurzerhand erschossen. “Andere haben deutsche Frauen vergewaltigt und haben dann gesagt: Das ist unsere Rache”, räumt der Tatbeteiligte Ollie Giveon ein, der heute – völlig unbehelligt – als Fabrikant in Israel lebt.

NAKAM

Frauen und Radfahrer, Menschen, die den selbsternannten “Rächern” zufällig über den Weg liefen – sie waren keine “NS-Täter”. Den “Rächern” ging es nicht darum, Rache an einzelnen, tatsächlichen “NS-Tätern” zu üben, sondern um “Racheaktionen im großen Maßstab”. Auf dem Plan A stand die “Ausrottung ganzer Großstädte” – mit einigen Millionen zivilen Todesopfern. Zu diesem Zweck sollte das Trinkwasser in Hamburg, Frankfurt, Nürnberg und München vergiftet werden.

Arno Hamburger, Vorsitzender der Israelischen Kultusgemeinde in Nürnberg und auch als SPD-Kommunalpolitiker in Nürnberg aktiv, war 1945 selber als Angehöriger jener “Jüdischen Brigade” nach Deutschland gekommen. Aus der Brigade rekrutierte sich die besonders skrupellose Gruppe “NAKAM” (hebräisch für Rache).

Der jüdische Schriftsteller Yitzak Katzeneson sah in den Deutschen so etwas wie Ungeziefer ein “verfaultes Verbrechervolk”, “ein abscheuliches Volk mit verseuchten Seelen, alle Millionen von ihnen sollen erlöschen samt ihren Alten und ihren Jungen, ihren Frauen und Kindern.” Und in der zionistischen Zeitschrift “Dawar” hieß es: “unser brennender Haß muß das deutsche Volk verfolgen… Rache, selbst wenn sie alle umkommen, wenn sie alle verhungern und von Fremden regiert werden.”

Kein geringerer als Chaim Weizmann, damals Präsident der Zionistischen Weltorganisation und später der erste Präsident des Staates Israel, empfing den NAKAM-Anführer Abba Kovner. Weizmann, ein ausgebildeter Chemiker, stimmte der “Vergeltung” zu und gab Kovner den entscheidenden Tip, wie er in den Besitz des Giftes kommen könne. Auch einen Geldgeber für die geplanten Verbrechen soll Weizmann vermittelt haben.

Gift

Kovner reiste im Dezember 1945 nach Europa, in Uniform und mit gefälschten Papieren an Bord eines Schiffs der Jüdischen Brigade. Im Rucksack das Gift für Plan A (von dem Weizmann angeblich nichts wußte) in Form von Milchdosen. Doch Kovner wurde noch während der Reise verhaftet und seine Mitstreiter schütteten das Gift ins Meer. Die Umstände sind bis heute nicht geklärt, Kovner glaubte fest an einen Verrat, der die geplanten Racheaktionen verhindern sollte.

Die Mitglieder von Nakam wurden trotzdem aktiv. Sie reisten bereits im September nach Deutschland. Durch das Verlorengehen des Giftes bei Kovners Verhaftung trat Plan B in Kraft, Angriffe auf SS-Internierungslager in Dachau und Weimar .

Zu einer Art Generalprobe kam es im April 1946 in Nürnberg-Langwasser. Dort waren in einem US-Konzentrationslager zwischen 12000 und 15000 Deutsche inhaftiert, zumeist ehemalige Angehörige der Waffen-SS. In einer Bäckerei gelang es den “Rächern”, rund 3000 Brote für die Internierten mit Arsen zu bestreichen. Rund 2000 Kriegsgefangene erkrankten, davon Hunderte schwer, manche erblindeten. Es habe auch einige hundert Todesopfer gegeben, rühmten sich die Täter noch nach Jahrzehnten, doch läßt sich das nicht mehr beweisen. An der Massenmordabsicht besteht kein Zweifel.

1946 konnte die Nürnberger Justiz der – sofort nach Palästina geflüchteten – Täter nicht habhaft werden. Die Nürnberger Staatsanwaltschaft leitete 1999 gegen zwei der in Israel noch lebenden Tatverdächtigen ein Ermittlungsverfahren ein. Aus Israel war sogleich zu hören, man denke -wie zu erwarten war- an keine Form der Amtshilfe. Auch die Staatsanwaltschaft in Nürnberg zeigte sich bemerkenswert lustlos. Am 8. Mai 2000, man beachte das Datum, wurde das Verfahren eingestellt. Begründung: “Der gescheiterte Anschlag ist wegen außergewöhnlicher Umstände des Falles verjährt.”

Zwar verjähre Mord sowie versuchter Mord nach deutschem Recht nicht, erläuterte Oberstaatsanwalt Klaus Hubmann: “Versuchter Mord kam hier deswegen in Betracht, weil das unbemerkte Vergiften der für die Lagerinsassen bestimmten Brote als heimtückisch im Sinne des Mord-Tatbestandes gewertet werden konnte.” Doch sei der Anschlag “nach Abwägung aller Gesichtspunkte” als ein “Sonderfall” zu betrachten. Wegen des “besonderen historischen Hindergrunds des Geschehens” sei von “weiteren Ermittlungen abzusehen und das Verfahren einzustellen”.

Juristen sind darüber einigermaßen fassungslos. Sie weisen darauf hin, daß es im Strafgesetzbuch nirgendwo einen Passus gibt, der Morde und versuchte Morde wegen “historischer Hintergründe” straffrei stellt. Es wird vermutet, daß bei der Nürnberger Entscheidung politische Einflüsse mitspielten. Deutsche Täter können jedenfalls mit solcher Nachsicht nicht rechnen, auch nicht, wenn sie die damaligen geschichtlichen Umstände geltend machen.

Einer der in Israel noch lebenden “Rächer” läßt sich heute gern nach Deutschland einladen, um sich hier an Schulen als Versöhnungsvorbild feiern zu lassen. Über seine “Vergeltungsaktionen” verliert er dabei kein Wort. Unter den Zuhörern seiner Vorträge könnten die Nachkommen von Deutschen sitzen, die damals nach einer Fahrradtour nicht nach Hause zurückgekehrt sind….


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